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Spagat zwischen Fanarbeit und Spitzensport

Am Montagabend, 18. August 2014, besuchten über 30 Jugendliche die swissporarena in Luzern. Nach einer spannenden Führung durch die swissporarena von Stadionmanager Reto Mattmann und der Vorstellung des FC Luzern durch CEO Ruedi Stäger wurde bei der anschliessenden Podiumsdiskussion intensiv über den Spagat zwischen Fanarbeit und Spitzensport diskutiert. Die Luzerner-Liberalen setzten weiter auf den Nachwuchs und geben diesem die Möglichkeit mit spannenden Organisationen in Kontakt zu kommen.

Der FC Luzern ein mittleres KMU in der Innerschweiz

Nach der Begrüssung durch Adrian Ruch, Ressortleiter Liberale Zukunft und Ruedi Stäger, CEO und VR-Präsident der FC Luzern-Innerschweiz AG, konnten die über 30 Jugendlichen die swissporarena auf einem Rundgang mit Stadionmanager Reto Mattmann bewundern. Reto Mattmann stellte unter anderem das Patent der verstaubaren Stühle im Stehplatzsektor vor und erläuterte, dass die swissporarena auch neben dem Fussball für viele Events genutzt werden kann. Zu reden gab auch die Gästeumkleidekabine, welche sehr einfach gehalten ist.

Nach dem interessanten Rundgang, konnten die Anwesenden in einer kurzen Präsentation die Meilensteine des FC Luzern mitverfolgen. In der anschliessenden Präsentation des FC Luzern konnten erste Erkenntnisse gemacht werden, wie junge Spielertalente gesucht und gefördert werden. Auch wurde aufgezeigt, dass die FC Luzern-Innerschweiz AG ein mittleres KMU der Innerschweiz ist, direkt 60 Angestellte beschäftigt und über 1,3 Millionen für die Sicherheit pro Jahr ausgeben muss. Das Thema Sicherheit beschäftigte über den ganzen Abend.

Spagat zwischen Fanarbeit und Spitzensport

Bei der anschliessenden Podiumsdiskussion, welche durch Adrian Ruch, Ressortleiter Liberale Zukunft (Geuensee) geführt wurde, diskutierten Ruedi Stäger, CEO und VR-Präsident der FC Luzern-Innerschweiz AG; Christian Wandeler, Fanarbeit Luzern; Reto Mattmann, Stadionmanager und Damian Müller, Kantonsrat (Hitzkirch) und freischaffender Sportreporter, über den Spagat zwischen der Fanarbeit und des Spitzensports. Ruedi Stäger zeigte einen möglichen Weg eines jungen Talentes bis hin in die erste Mannschaft des FCL’s auf. Auch ein Reporter verfolgt ab und an einen Werdegang eines solchen Talentes meinte Damian Müller auf die Frage ob sich ein Reporter überhaupt für Nachwuchsspieler interessiere.

Das ein Fussballspiel gesellschaftlich verbindet, waren sich alle einig, findet man doch bei einem Spiel junge, alte, reichere und ärmere, einzelne und ganze Familien im Stadion.
Angesprochen auf die Sicherheitskosten gab Reto Mattmann zu bedenken, dass diese Kosten leider wegen wenigen unbelehrbaren nötig sind. Die Chaoten, welche sich den Fussball als Aggressionsventil ausgesucht haben, sind ein Gesellschaftliches Problem und nicht ein reines Problems eines Clubs, so kann und will Ruedi Stäger die Verantwortung für den Transport der Fans übernehmen, was nachvollziehbar ist. Christian Wandeler zeigte auch auf, dass Eigenverantwortung und Eigeninitiative auch bei den Fans sehr wichtig ist. So hat die USL beispielsweise ein Flug an das Auswärtsspiel der UEFA-Qualifikation gechartert. „Und unsere Fans waren da auch sehr anständig und friedlich“ fügte Ruedi Stäger an.